Mariapfarr zeigte im Meisterschaftsverlauf eine insgesamt sehr starke Leistung und gehörte über weite Strecken zu den besten Teams der Gruppe. Mit drei Siegen aus vier Spielen hielt die Mannschaft lange Kurs auf den Einzug in die nächste Runde, der jedoch am Ende äußerst knapp verpasst wurde, da sich nur die besten zwei Teams qualifizierten.
Der Turnierstart verlief vielversprechend: Gegen Altenmarkt2 setzte sich Mariapfarr nach einem umkämpften Drei-Satz-Spiel durch und bewies dabei früh Nervenstärke. Auch im darauffolgenden Spiel gegen St. Michael überzeugte das Team mit einem souveränen 2:0-Erfolg und bestätigte seine Ambitionen auf einen Spitzenplatz.
Die einzige klare Niederlage musste Mariapfarr gegen Altenmarkt1 hinnehmen. In dieser Partie fand das Team nie ganz zu seinem Spiel und musste sich in zwei Sätzen geschlagen geben. Dennoch blieb die Ausgangslage vor dem letzten Spiel ausgezeichnet.
Im entscheidenden Duell gegen Tamsweg zeigte Mariapfarr nochmals seine ganze Qualität. Nach dem Verlust des zweiten Satzes ließ sich die Mannschaft nicht aus dem Konzept bringen und entschied den dritten Satz deutlich für sich. Dieser Sieg war sportlich hoch einzuschätzen, reichte jedoch in der Endabrechnung denkbar knapp nicht aus.
Mit gleicher Anzahl an Siegen wie die Topteams, aber dem knapp schlechteren Satzverhältnis, belegte Mariapfarr letztlich den dritten Platz und verpasste den Aufstieg nur um Nuancen. Besonders bitter: Wenige Ballpunkte und ein einzelner verlorener Satz entschieden über Weiterkommen oder Ausscheiden.
Fazit:
Mariapfarr präsentierte sich als absolut konkurrenzfähig und auf Augenhöhe mit den Gruppensiegern. Das frühe Aus ist weniger auf schwache Leistungen zurückzuführen, sondern vielmehr auf die enorme Ausgeglichenheit der Gruppe. Mit dieser Leistung wäre der Einzug in die nächste Runde mehr als verdient gewesen.